Eine lange Zeit die vorbei geht

Die Schulsekretärin, Frau Uta Schulze hat viele Generationen an Schülern, aber auch Lehrer in der Sekundarschule erlebt und viele verschiedene gesellschaftliche Veränderungen mitgemacht.   

Wir wünschen Ihnen alles Gute, viel Gesundheit und dass sie noch lange fit bleiben. Liebe Frau Schulze, seit wann sind sie denn an dieser Schule als Sekretärin tätig? 

Ich bin seit 1. August 1988 hier an der Schule tätig.  

Erinnern Sie sich noch an ihre eigene Schulzeit, was ist da besonders in Erinnerung geblieben? 

Das ist lange her, aber ich erinnere mich, dass der Zusammenhalt in der Klasse sehr schön war und die Wandertage meist mehr in der Nähe der Schule stattfanden. Natürlich haben wir auch unsere Streiche gemacht, aber mehr mit Sinn und ohne viel Schaden anzurichten, z.B. wurde die Kreide versteckt oder der Klassenraum zugehalten und der Lehrer ging dann wieder  

Man denkt ja oft, dass auch die Sekretärin sechs Wochen Sommerferien hat. Aber Sie sind ja einen Großteil der Ferien in der Schule. Was machen Sie da eigentlich? 

Ja, diese Frage habe ich schon sehr oft gehört. Es gibt in den Ferien viel an Nachbereitungen vom alten Schuljahr und an Vorbereitungen für das neue Schuljahr zu tun: neue Klassenlisten erstellen, Klassenbücher beschriften und aktualisieren, es kommen Schüler zur Neuanmeldung, neue Schülerakten müssen bereitgestellt werden und neu sortiert, Zeugnisse gilt es abzuheften und auch mal das Archiv aufräumen usw.! 

Im Laufe der vielen Jahre hat sich das Schulsystem ja doch verändert, haben Sie das auch im Sekretariat gespürt? 

Ja, es gab jedes Schuljahr Veränderungen im Schulalltag, schon allein das der Computer mehr eingesetzt wurde, mehr auf Datenschutz geachtet wird und regelmäßig gilt es neue Gesetze anzuwenden. Beim Zeugnis schreiben fanden auch regelmäßig neue Anforderungen Anwendung, also langweilig wurde es uns im Sekretariat nie. 

Welche Verbesserungen bzw. Erleichterungen hat denn die Digitalisierung Ihrer Arbeit mit sich gebracht? 

Durch die Arbeit mit dem Computer wurde schon vieles einfacher, man konnte schneller Listen erstellen und weiterbearbeiten, auch mit dem Postweg wurde es ja dank E-Mail Kommunikation viel einfacher.  

Es hat sich herumgesprochen, dass Sie bald in den wohlverdienten Ruhestand gehen werden. Wann ist das denn soweit und haben Sie schon Pläne für Ihre schulfreie Zeit? 

Ja, nach 37 Jahren an dieser Schule, so denke ich, kann man wohl mal aufhören, obwohl mir diese Entscheidung nicht leichtgefallen ist. Aber ich habe ja schon eine Nachfolgerin eingearbeitet und die wird es bestimmt auch meistern. 

Was ich mit meiner Freizeit anfangen werde, na ich denke Rentner haben niemals Zeit, aber das wird sich schon finden, erstmal die Ruhe genießen und wieder fit werden. 

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